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28 Days Later

Review - Filmkritik

Originaltitel: 28 Days Later

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Grossbritannien, 2002

Laufzeit: 108 min

Regie: Danny Boyle

Darsteller: Megan Burns, Bindu De Stoppani, Brendan Gleeson


 

Story

Eine Gruppe Tierschützer dringt in ein Labor ein, um Affen zu befreien, die dort für Versuche mißbraucht wurden. Was sie nicht wissen: die Affen sind mit einem unheimlichen, hochansteckenden Virus verseucht, der sie in reißende Bestien verwandelt... 28 Tage später: der Fahrradkurier Jim erwacht aus einem wochenlangen Koma und muß feststellen, daß London wie ausgestorben ist. Kein Mensch ist zu finden, die Zivilisation scheint sich aufgelöst zu haben. Da stößt er auf einige Infizierte, die ihn jagen. Nur knapp kann er ihnen entgehen, und gemeinsam mit zwei weiteren Überlebenden der Seuche macht er sich auf die Suche nach einem Ausweg aus der Apokalypse...


 

Meinung

Alles ist sehr gut und realistisch wirkend in Szene gesetzt worden. Story und Erzählungsstil sind aller erste Sahne und weisen keinerlei Schwächen auf! Und auch die Darsteller können überzeugen.
Mein erster Gedanke war: Wow, so was Geiles und erst noch ein Infizierten-Film hab ich schon lange nicht mehr gesehen. Tatsächlich ist "28 Days Later" ein reinrassiger Untoten-Film, der sich nicht hinter dem Vorbild, nämlich der Dead-Trilogie, zu verstecken braucht (auch wenn er kräftig bei ihnen geklaut hat). Zwar sind hier die Zombies nicht Zombies, sondern Infizierte.
"28 Days later" ist in allen Belangen perfekt: Der Film hat eine unglaublich düstere und apokalyptische Atmosphäre, dessen Wirkung mit ein paar ziemlich harten (aber nicht blutigen) und sehr schnell geschnitten Gore-Szenen noch verstärkt wird. Die Schauspieler machen ihre Sache perfekt. Jeder spielt seine Rolle so, wie man es sich wünscht. Auch am Soundtrack gibt es nichts zu bemängeln. Dieser passt zu "28 Days later" so gut, wie die Goblin-Musik zu den Argento-Filmen.
Sicherlich dürften einige Szenen, vielen Zombie-Fans, bekannt vorkommen. Denn Danny Boyle hat es sich nicht nehmen lassen, auch an die ganz großen Klassiker alla "Dawn of the Dead" & "Day of the Dead" zu erinnern. Mehr als gekonnt, wie ich finde!
Ein beängstigender und bedrückender Streifen! Wenn Jim durch das, auf den ersten Blick, völlig menschenleere London streift und es minutenlang mucksmäuschenstill ist, könnte man die Stille fast schon als unerträgliche Lärmbelästigung bezeichnen! Und sobald er endlich auf Menschen trifft ist man erleichtert. Aber das ist nur der Anfang! Denn auch der Rest ist spannend und hart bis zum Schluss.
Die Laufzeitangabe auf dem DvD Cover von 112 min ist falsch


 
   

Trailer