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Ende, Das - Assault on Precinct 13  

Review - Filmkritik

Originaltitel: Assault on Precinct 13

Alternativtitel: John Carpenter's Das Ende

Herstellungsland/Herstellungsjahr: USA, 1976

Laufzeit: 91 min uncut

Regie: John Carpenter

Darsteller: Austin Stoker, Darwin Joston, Laurie Zimmer


 

Story

Eine Polizeistation in einem heruntergekommenen Bezirk von LA soll geräumt werden. Die meisten Cops haben das Revier bereits verlassen, die Telefone sind gekappt, und nur eine Notbesetzung hält die Stellung. Da tauchen ein Transport mit drei verurteilten Mördern und der rachedurstige Vater eines ermordeten Mädchens auf. Letzter befindet sich auf der Flucht vor einer gut bewaffneten Streetgang. Wie eine Partisanenarmee belagert sie die Polizeistation und zwingt die Eingeschlossenen zu einer mörderischen Schlacht auf Leben und Tod, in der schon bald Mörder und Polizisten Seite an Seite kämpfen. Für das vergleichsweise spartanische Budget von 200.000 Dollar inszinierte Spannungsvirtuose John Carpenter 1977 diese längst als Kultfilm geadlete Thriller-Hommage an Howard Hawks Westernklassiker `Rio Bravo`. Spannungsaufbau, bedrohliche Atmosphäre und der minimalistische, hypnotische Soundtrack setzen die Massstäbe im Schaffen des Regisseurs, dem dennoch erst zwei Jahre später mit `Halloween` der Durchbruch an der Kinokasse gelang.
 

Meinung

Carpenter setzt nicht nur auf blosse Action mit brutalen Szenen, sondern auch auf den Charakteraufbau. So ist der scheinbar böse Gefangene Wilson gar nicht so böse und Lt. Bishop erweist sich als ein sehr toleranter Polizist
Der geschickte Spannungsaufbau und der geniale Soundtrack reißt mich immer wieder vom Hocker. Der Film ist in gewisser Weise gnadenlos. Es gibt Schockszenen die durch Mark und Bein gehen (keine Splatter FX).
Der Mädchenmord wird auch heute noch alle schocken.
Carpenter fabriziert hier einen spannungsgeladenen Thriller, in dem Menschen über sich selber hinauswachsen, wobei das Böse kaum greifbar ist. Schon hier ist Carpenters individueller Stil zu bemerken, den er später mit Filmen wie Halloween perfektionierte.
Erschreckend und genial zu gleich ist der Score, der wieder einmal von Carpenter selber gemacht wurde. Typisch für ihn die eintönigen Synthesizerklänge, die vor allem in "Das Ende" ihre Wirkung nicht verfehlen.
Die Darsteller spielen alle überzeugend, das ist auch wichtig für diesen Film. Denn man kann sich sehr gut in ihre aussichtslose Lage versetzen und mit ihnen mitleiden
Ein stimmungsvolles Frühwerk von Carpenter, intensiv und erschreckend. Wer gute Nerven hat, sollte sich "Das Ende" unbedingt ansehen!


 
   

Trailer