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Island of Death
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Pedhia tou dhiavolou, Ta

Alternativtitel: Die Teuflischen von Mykonos, Devil's Island, Island of Perversion

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Griechenland, 1975

Laufzeit: 103 min

Regie: Nico Mastorakis

Darsteller: Bob Belling, Jane Ryall, John Blackman

 

Story

Ein Geschwisterpaar kommt auf die Insel Mykonos, gibt sich allerdings zu meist als Ehepaar aus. Nicht schlimm genug, dass die Geschwister eine Vorliebe für Inzest haben, sie haben auch noch die Wahnvorstellung, dass sie Gottes Befehle ausführen und den Sündern den Tod bringen müßten. So pflastern Schwule, Lesben, Ehebrecher und andere ihren Weg. Von den Taten, die die beiden begehen machen sie Fotos, an denen sie sich nach ihren Taten aufgeilen. Die Schwester befürchtet allerdings dass ihnen schon bald die Polizei auf den Fersen sein wird und sie hat Recht. Denn da sie die diesen Wahn schon vorher in London hatten, ist die Polizei hinter den beiden bereits her. Als sie ihre Mutter anrufen und sagen wo sie sind, weiß auch die Polizei, die das Telefon der Mutter abhört, bescheid. Doch das Ende wird nicht die Polizei darstellen...
 

Meinung

 "Die teuflischen der Insel" ist ein brillianter Seventieskracher mit wirklich abtruser Handlung und reichlich naivem Charme. Dies liegt weniger an den Darstellern, sondern vielmehr der gesamten Atmosphäre. Wilder Look, Tüten, Koteletten und natürlich der chilligen Musik.
Die beiden Darsteller machen ihre Sache ganz passabel, als wirklich bedrohlich kann man sie aufgrund der Gesamttendenz nicht ansehen. Sie spielen, als wäre es eine Art Spaßurlaub. Dem geben sich die anderen Darsteller nicht viel. Die Figuren haben meist keine lange Verweildauer und tief gehen sie auch nicht...
...tiefer jedoch ganz andere Dinge. So ist der Film voll mit erotischen Aufnahmen, HC wird jedoch ausgespart. Aber dennoch für jeden was dabei: Herero, Gay, Lesben, Natursekt und auch...Animalsex. Die berühmt-berüchtigte Zickleinszene ist jedoch harmloser als gedacht, grünes Blattwerk verdeckt dies. Nur der zurückgestreckte Hals und sein erleichtertes Stöhnen lässt auf böses schliessen...
Das mag die vielleicht "schockierendsde" Szene gewesen sein, denn die Splatterszenen sind rar gesät und nur bedingt blutig. Zudem für das Alter sehr offensichtlich. Aber immerhin kreativ: am schönsten eine Szene in der ein Mann mit einem Strick um den Hals abhebt...
Obwohl der Film fast nicht blutig ist, ist er dennoch immer morbide/"krank"; die Atmosphäre ist erfrischend anders.

Mir hat er Gefallen - für den Splatterfreund nicht zu empfehlen, wer sich nur ansatzweise dafür interessiert: angucken!


 
   

Trailer