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Nightmare on Elm Street 6 - Freddys Finale
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Freddy's Dead: The Final Nightmare

Alternativtitel: Nightmare On Elm Street 6, A, Freddys Finale - Nightmare on Elm Street 6

Herstellungsland/Herstellungsjahr: USA, 1991

Laufzeit: ca. 88 min

Regie: Rachel Talalay

Darsteller: Robert Englund , Lisa Zane ,

Shon Greenblatt

 

Story

Von Alpträumen geplagt, wird John in ein Jugendheim eingeliefert. Die Psychologin Maggie, deren Träume denen von John erschreckend ähneln, nimmt sich seiner an und fährt mit ihm nach Springwood. Auch die Teenager Spencer, Tracy und Carlos sind mit von der Partie. Während Maggie und John in der örtlichen Schule ungewöhnliche Entdeckungen machen, werden die drei von Freddy Krueger heimgesucht. John erkennt, dass der Psychokiller ihn nur am Leben gelassen hatte, um ihn zu seiner verschollenen Tochter - der Psychologin Nancy - zu führen. Doch die schlägt zurück: Mit einem Trick holt sie Krueger aus der Welt der Träume in die Realität. Nun kann ihm endgültig ein Ende gemacht werden.
 

Meinung

"Nightmare on Elm Street 6" ist, nach Teil 2, für mich der ziemlich schwächste Teil, der sonst ganz netten Nightmareihe.
Die Story und die Atmosphäre können mit den Vorgängern nicht mehr mithalten und auch die Spannung geht flöten. Während der Anfang noch ordentlichen Horror verspricht, lässt das Ganze dann zunehmest nach. An vielen Stellen wirkt der Film nur noch wie ein schnell zusammen geschustertes Werk, dass keinen roten Faden mehr besitzt. Teilweise ist man dem Gähnen nahe!
nach meinem Geschmack ist das Ende dann noch viel zu schnell vorbei.
Das Überraschungspotential hält sich  in Grenzen und an den ausgeklügelten ersten Teil kommt „Nightmare 6“ einfach nicht ran. Die Gags sind offensichtlicher wie man an diversen Traumsequenzen wie z.B. dem Videospiel oder visuellen Spielereien z.B. in der „Es wird immer eine Elm Street geben“ Szene sehen kann. Auch wenn man nicht unbedingt vor Lachen vom Sofa fällt kann die Komik doch überzeugen. Denn „Nightmare 6“ setzt im Gegensatz zu der meisterhaft bedrohlichen Atmosphäre des ersten Teils auf den humoristischen Touch, was auch angesichts der Brillanz des Originals keine schlechte Idee ist. Übrigens haben Roseanne und Tom Arnold einen Gastauftritt.
Die Mordszenen sind sehr einfallsreich, aber von geringer Anzahl und auch nicht immer blutig geraten, rechtfertigen aber dennoch irgendwie die 18er Freigabe. Ein besonderes Highlight ist aber, sowie in jedem Teil, Freddy der sehr gut gespielt wurde. Zu den Schauspielern gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Lisa Zane spielt auch ganz passabel, während die jungen Dumpfnasendarsteller nicht wirklich gute Leistungen bringen.
Der Film kann Spannung aufbauen, aber nur wenig düstere Atmosphäre zu gunsten der Komik. Ein gelungener Film mit Höhen und Tiefen, der aber mehr unterhalten als überzeugen kann.


 
   

Trailer