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Ratten - Sie sind überall 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Rats, The

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: USA, 2002

Laufzeit: 84 min

Regie: John Lafia

Darsteller: Mädchen Amick, Vincent Spano, Shawn Michael Howard


 

Story

Wie ein Ungewitter bricht eine Rattenplage über New York herein. Millionen der Bestien versetzen die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Sie sind nicht nur klüger, stärker und grösser als gewöhnliche Ratten - sie haben auch eine Vorliebe für Menschenfleisch... und sie sind bereit, die Herrschaft über die Menschen zu übernehmen. Seit Urzeiten versetzen Ratten die Menschen in Panik. Sie überlebten bisher jeden Ausrottungsversuch. Ihre Klugheit, Anpassungsfähigkeit und ihr zäher Überlebenswille macht sie zu einem schier unbesiegbaren Gegner...
 

Meinung

Ich dachte zuerst, dass mich mal wieder ein durchschnittlicher Rattenhorror als TV-Produktion erwartet. Umso erfreulicher, dass alle Erwartungen übertroffen werden. Der Film ist genial umgesetzt, er kann es mit den meisten Kino-Filmen locker aufnehmen. Damit meine ich sowohl Regie, Effekte als auch Schauspieler. Die Hauptdarstellerin Mädchen Amick (Schlafwandler) ist ein echt süßer Leckerbissen. Der Film lässt keine Langeweile aufkommen, es geht ziemlich schnell los und die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut. Es werden sowohl viele echte als auch computeranimierte Ratten eingesetzt, da das Finale sonst wohl nicht realisierbar wäre.
Der Film selbst ist ein typischer Genrefilm, wie ihn die Fans mögen. Alle Klischees werden hier bedient: die schöne Heldin, der schöne Held, der treue Gehilfe, die sympathisch liebe Tochter, die vertuschenden Behörden, heruntergekommene Tierlabors etc.
Die Szenen sind kinotauglich gefilmt und erzeugen den gewünschten Gruseleffekt. Es fließt sogar ein wenig Blut - aber meist aus den Ratten selbst. Es gibt für einen Horrorfilm verhältnismäßig wenig Opfer - doch das stört hier nicht sonderlich und tut der Spannung keinen Abbruch.
Hier und da sind die typischen Logikfehler, aber die verzeiht man rasch, weil der Streifen wirklich unterhält.
Die 85 Minuten vergehen wie im Fluge und gipfeln in einem haarsträubenden Finale, das ich hier nicht verraten möchte. Nur soviel dazu: Wenn Ihr mal 500 000 wuselnde Ratten in einem leeren Schwimmbad sehen wollt, dann ist dies euer Film!
Mir hat er Spaß gemacht ... sicherlich ein leicht verdaulicher B-Movie, von dem man nicht zu viel erwarten sollte ... dann wird man auch angenehm überrascht.


 
   

Trailer