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Tesis  

Review - Filmkritik

Originaltitel: Tesis

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Spanien, 1996

Laufzeit: 119 min uncut

Regie: Alejandro Amenábar

Darsteller: Ana Torrent, Fele Martínez, Eduardo Noriega


 

Story

Filmstudentin Angela schreibt gerade eine Facharbeit zum Themenkomplex Gewalt und Medien, als sie auf einer im Schularchiv entwendeten Videocassette den bestialischen Mord an einer Kommilitonin entdeckt. Mit Hilfe des undurchsichtigen Filmfreaks Chema forscht sie auf eigene Faust nach den Hintermännern, doch je näher Angela einer Lösung kommt, desto grösser wird die Lebensgefahr, in die sie selbst gerät.
 

Meinung

Mit Tesis inszenierte Regisseur Alejandro Amenábar einen spannenden Thriller, der optisch zwar relativ einfach gehalten (ohne das negativ zu meinen), inhaltlich aber spannend und interessant ist.
Der Film kann eine dichte Atmosphäre erschaffen und erreicht hohe Spannungsgrade, die zum Ende hin doch etwas abnehmen. Das Finale ist nicht hochgradig überzeugend, denn hier propagierte man eine handvoll Klischees, die vorher nicht zu sehen waren. Auch die Gewaltdarstellung ist nur bedingt, denn die 18er Freigabe wird wahrscheinlich themabedingt sein.
Bei Tesis geht es um Snuff. Es reicht nicht aus jemanden nur zu töten. Der Tod kommt eher langsam und wird feinsäuberlich auf Video für die Nachwelt erhalten.
Bei Tesis ist es so, dass kaum jemand der Verdächtigen ein Motiv hätte, solche krankhaften Morde zu vollziehen. Es scheint so, dass Jeder der Verdächtigten der Mörder sein könnte oder aber auch nicht. Fest steht nur, dass der perverse Mörder sein abartiges Wesen bisher bestens zu verbergen verstand.
Tesis versteht außerdem dem geneigten Zuschauer an der Nase herumzuführen und auf falsche Fährten zu locken. Ein Psychospiel, das bis zur letzten Minute andauert und das der Zuseher nur mit etwas Glück für sich entscheiden kann.
Die Schauspieler selber machen ihre Sache gut, sind aber allesamt nicht über-professionell. Von den Snufffilmen selber gibt es relativ wenig zu sehen. Mehr wäre aber auch nicht nötig gewesen.

Fazit:
Streckenweise immends spannender Film um ein heikles Thema, der immer interessant bleibt und eine gute Inszenierung vorweisen kann.


 
   

Trailer