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Exzesse - Beautiful Girl Hunter  

Review - Filmkritik

Originaltitel: Dabide no hoshi

Alternativtitel: Beautiful Girl Hunter, Dabide No Hoshi: Bishuojo-gari

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Japan, 1979

Uncut Spielzeit:  99min

Regie: Norifumi Suzuki

Darsteller: Hiromi Namino, Yuka Asagiri, Akiko Hyuga


 

Story

Der gutaussehende Tatsuya hat ein schreckliches Geheimnis von dem auch seine Freundin Yumiko nichts weiss: Er ist das Resultat einer Vergewaltigung. Vor ca. 20 Jahren missbrauchte der Sexmörder Ganpei Hirukawa seine Mutter, die daraufhin schwanger wurde. Der gehörnte Ehemann (er musste gefesselt der Schändung seiner Frau beiwohnen, die zu allem Überfluss auch noch einen Orgasmus bekam) trieb Tatsuya Mutter daraufhin durch Quälereien und Erniedrigungen in den Freitod. Tatsuya beobachtete dies alles als kleiner Bub durchs Schlüsselloch. Da in Tatsuyo so langsam die Veranlagungen seines Vaters wach werden, hat sich der charismatische junge Mann im Keller seines Anwesens heimlich einen Folterkeller eingerichtet, indem er entführte junge Frauen schändet und oft auch tötet. Zwischenzeitlich erkennt Sexkiller Hirukawa durch ein Foto in der Zeitung seinen Sohn und macht sich auf den Weg seinen Nachwuchs zu besuchen. Zunächst versteht man sich gut und frönt zusammen den perversen Trieben, doch als Ganpei die Freundin Tatsuyas missbraucht, ist er zu weit gegangen....
 

Meinung

 Wenn die Hauptfigur mit blutverschmiertem Oberkörper eine soeben abgestochene, in Ketten hängende Prostituierte vögelt oder Vergewaltigungen und Erniedrigungen gefangener Mädchen mit Klaviermusik untermalt werden, wird die mühsam erworbene Weltoffenheit arg auf die Probe gestellt. Man mag das mit den absonderlichen Sexual-Gepflogenheiten japanischer Männer entschuldigen, aber unter rein ethischen Gesichtspunkten kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln, bis es knirscht. Ganz im Ernst !
Auch wenn das in diesem Kontext etwas eigenartig anmutet - dem Film fehlt durchweg jeglicher Humor. Die unfreiwillige Komik oder den formalen Dilletantismus, der die Geschehnisse vielleicht hätte mildern können, sucht man umsonst.
Hier triumphiert einzig die Überschreitung von Grenzen, die Verletzung von Tabus und die Ausbeutung allerhand "kranker" Themen wie S/M, Bondage, Sodomie, Nekrophilie, Pädophilie und Inzest. Das Ziel heißt Provokation und der Weg dorthin ist gesäumt mit Szenen voller Zynismus und Menschenverachtung. Genau diese Drastik und "Unverschämtheit" macht ihn dann letztlich aber zu einer besonders herausragenden Facette des Exploitationfilms.

zu empfehlen ist die DvD von Raptor.
Auf dieser DVD wird "Dabide No Hoshi: Bishoujo-Gari", wie der Film in der Originalversion heisst zum ersten Mal
komplett ungeschnitten und in deutscher Sprache präsentiert.


 
   

Trailer