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Bodycount
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Camping del terrore

Alternativtitel: Camping della morte

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Italien, UAS, 1986

Laufzeit: 84 min

Regie: Ruggero Deodato

Darsteller: Mimsy Farmer; Charles Napier; David Hess; Cynthia Thompson


 

Story

Sechzehn Jahre nachdem ein Teenie- Pärchen brutal in einem Feriencamp ermordet wurde, zieht es mehrere Teenager in dieses Camp um dort ein wenig auszuspannen und zu feiern. Am Camp angekommen versucht der Campverwalter die Leute wieder los zu werden, hat aber keine Chance, da die Urlauber unterwegs seinen Sohn mitgenommen haben, dem es prompt gelingt zu vermitteln. Dem Sheriff, der zu allem Übel noch ein Verhältnis mit der Frau des Campverwalters pflegt, schmeckt die ganze Sache überhaupt nicht. Aus diesem Grund schnüffelt er noch mehr als vorher in der Umgebung des Camps herum.
Nachdem sich die Urlauber häuslich eingerichtet haben, beginnen sie auch schon die Umgebung zu erkunden und sich einen Lenz zu machen. Aus dem gemütlichen Urlaub wird aber nichts, da sich der Mörder, der schon vor 16 Jahren an Ort und Stelle war, mit ihnen im Wald befindet und nichts an seiner Meinung über turtelnde Teens geändert hat.
 

Meinung

 BODY COUNT kommt recht ordentlich daher, aber in kreativer Hinsicht ist Kannibalen-King Deodato hier wohl auf dem Tiefpunkt angelangt. CUT AND RUN war auch nicht wesentlich anspruchsvoller, bot aber wenigstens noch seinen ursprünglichen, nämlich kompromisslos-harten Stil. B.C. hingegen ist Ami-Plagiat-Kino par Excellence .
BODY COUNT bietet wie zu erwarten dumme Teenie-Darsteller, etwas Sex, peinliche Gags und  zahlreiche blutige Morde. Kombiniert man letzteren Aspekt mit dem recht großen Aufgebot an beliebten Genre-Stars in Gastrollen (David Hess, Mimsy Farmer, John Steiner, Ivan Rassimov) kommt für den Camp-Slasher-Fan eigentlich doch ganz nette Unterhaltung raus.

Die Morde schauen zwar teilweise komisch abgehakt aus (was wahrscheinlich am schlechten Schnitt liegt), aber da am Cover ungekürzte Fassung steht, wollen wir es mal glauben.


 
   

Trailer