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Faust - Love of the Damned
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Faust - Love Of The Damned

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: USA, 2000

Laufzeit: ca. 94 min

Regie: Brian Yuzna

Darsteller: Mark Frost, Isabel Brook, Jeffrey Combs, Andrew Divoff 


 

Story

Nachdem böse Wichte vor seinen Augen die Geliebte schlachteten und ihm selbst die Schuld für dieses Verbrechen in die Schuhe schoben, sitzt John Jaspers in der Gummizelle und sinnt auf Vergeltung. Ein dämonischer Fremder mit dem schönen Namen Mephistopheles schlägt ihm darob einen Pakt vor: Für den Preis seiner Seele soll Jaspers seine Rache haben. Fortan verwandelt sich der vormals biedere Durchschnittsbürger bei Bedarf in einen klingenbewehrten Unhold, der auch mit Unschuldigen wenig Federlesen macht.

Meinung

 “FAUST” basiert auf einer Comicreihe, die Anfang der 90er Jahre in die Läden kam. Regie führte Brian Yuzna, der bereits für „RETURN OF THE LIVING DEAD“, „RE-ANIMATOR“, „THE DENTIST“ und diverse andere Filmen verantwortlich war. Dies ist sein erster Film in seiner neugegründeten spanischen Filmfirma „Filmax“. Die Kritiker haben „FAUST“ gemischte Stimmen entgegen gebracht, die einen fanden ihn absolut beeindruckend, die anderen einfach schlecht. Oftmals lag das aber sicherlich an der ziemlich zerschnittenen deutschen Fassung. Ich persönlich habe die ungeschnittene Version von Legend-Films angeschaut und kann mich eigentlich nur den positiven Stimmen anhängen, sicherlich mit einigen Vorbehalten, aber im Ganzen kann man sich „FAUST“ durchaus anschauen und seinen Spaß daran haben. Die Comics selbst sehr gewalttätig und sexuell orientiert, was auf der Leinwand natürlich nur in beschränktem Maße rüberkommen kann. Fakt jedenfalls ist, dass der Film sehr farbenfroh, extrem schräg und auch sehr blutig daherkommt. Die Sets sind stimmig, gefilmt wurde alles im schnellen und blinkenden Musikvideo-Stil und die blutigen Szenen sind blutig, aber meist sehr übertrieben. Etwas nervig sind die sehr engen Parallelen in Story und Inszenierung zu „SPAWN“ und vor allem ist auch sehr nervig die schlechte Klischee-Deathmetal-Musik, die oft als Soundtrack verwendet wird. Ebenso unschön sind einige Effekte, die doch manchmal reichlich billig wirken. Das Outfit von „FAUST“ gehört ebenfalls zu den billigen Effekten und wirkt dadurch eher lächerlich als bedrohlich, was sich sehr auf die Atmosphäre schlägt. Selbst Brian Yuzna hat in Interviews später gesagt, dass der Film nicht zu seinen besten gehört. Alles in allem aber sind die guten und die schlechten Punkte sehr ausgewogen, so dass man sich im Endeffekt doch recht gut unterhalten fühlt. Auf der Trashebene meine ich natürlich.
Die DvD erschien ungeschnitten von Legend-Films in einem sehr schönen Digi-Pack im Bibellook

inklusive 52-seitiges Booklet mit Fakten, Schnitt-Report, Berichten, Fotos und Interviews zu FAUST 


 
   

Trailer