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Full Metal Yakuza
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Full Metal Gokudo

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Japan, 1997

Laufzeit: 102 min

Regie: Takashi Miike

Darsteller: Ujki Tsuyoshi,Tafuchi Tomorow


 

Story

Bei einer Auseinandersetzung mit einer rivalisierenden Gang wird ein Yakuza-Mitglied lebensgefährlich verletzt. Nach einer Totaloperation durch einen wahnsinnigen Wissenschaftler nimmt er als verbrechensbekämpfer Superheld in einem Roboterkörper aus Metal seinen Rachefeldzug gegen seine Mörder auf.
 

Meinung

 Takashi Miikes trashige Variante von RoboCop mit einer Dosis Metall-Fetischismus à la "Tetsuo".
Nach einem recht gelungenen Einstieg gibt es mehrere Momente, in denen der Film trotz vernünftiger Lauflänge von 103 Minuten etwas langweilt. Doch zum Schluss dreht Miike auf.
Obwohl man den Film sicher nicht jedem ans Herz legen kann, da er doch teilweise extrem trashig ist. Da werden teilweise amateurhafte Szenen verwendet, bzw. wirken sie so. Aber diese sind nur ein paar mal eingestreut und geben dem Film einen komischen Touch.

Wieder einmal sticht der Film dadurch hervor, dass er viele schräge Ideen einbringt, die so richtig zum Lachen sind. Wenn der Yakuza aus Metal zum Beispiel eine Auto mit seinem Körper aufschlitzt, von dem er angefahren wird.

Das Finale ist ziemlich exzessiv, es spritzen Fontänen von Blut und einige billige Effekte untermalen das Ganze mit schönen Trash-Assecoirs. "Full Metal Yakuza" darf man zu keiner Minute ernst nehmen, sonst funktioniert er nicht. Er verbreitet kranken Humor, Freude an derben und obskuren Situationen - und natürlich Miike-üblichem Sadismus. Der ist etwas schwer zu schlucken, wenn er einmal mehr vor allem gegen Frauen gerichtet ist. Die Frauen in dem Film sind Dreck, vor allem da, um zu leiden. Als Haganes Freundin gefoltert und vergewaltigt wird, sich, um sich umzubringen, die Zunge abbeisst, und danach (tot) nochmals vergewaltigt wird, kommt der Film zu einem seiner ungemütlicheren Momente


 
   

Trailer