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Review - Filmkritik
Originaltitel: Monster Man
Alternativtitel:
Herstellungsland/Herstellungsjahr: USA, 2003
Laufzeit:
Regie: Michael Davis
Darsteller: Eric Jungmann, Justin Urich, Aimee Brooks, Joe Goodrich
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Meinung
So einen blutigen Megaspass sah ich seit den alten Peter Jackson-Klassikern nicht mehr, einfach genial. Der Film ist schon eine regelrechte Horror-Persiflage und nimmt sich und andere Vertreter des Genres in keinster Weise ernst. Das hindert ihn jedoch keine Sekunde daran, selbst zum blutigen Monster zu mutieren und ein Feuerwerk an abgefahrenen Ideen und blutig, ekligen Goreffekten abzulassen, wie man es seit langem nicht mehr sah. Und Achtung: Das hier ist kein billiger Trash-Movie. Ausstattung und Effekte bewegen sich auf höchstem Niveau und sind gerade deswegen so überzeugend! Wer also einen der wohl besten, gewalttätigsten, stimmungsvollsten und spassigsten Movies der letzten Zeit sehen will, holt sich MONSTER MAN Die Effekte sind hart und sparen nicht an Einzelheiten, hier wurde wirklich großartige Arbeit geleistet. Der eigentliche Star des Films ist aber ganz klar der Monster Truck. Allein schon die Idee einen Horrorfilm, mit einem unwahrscheinlich bedrohlich aussehenden Monster Truck, zu drehen, verdient Respekt. Hier hat Drehbuchautor und Regisseur Michael Davis, der bisher eher durch fürs US TV produzierte Teeny Komödien auf sich aufmerksam gemacht hat, wirklich ganze Arbeit geleistet. Bei der filmischen Umsetzung versucht er erst gar nicht groß neues zu präsentieren sondern setzt altbekanntes geschickt in Szene , so das man auch auf dem Gebiet keinen Grund zu meckern hat. Dazu kann er sich auf drei tolle Jungdarsteller verlassen. Insbesondere Eric Jungmann und Justin Urich als Opfer des Monster Man sind nahezu perfekt besetzt. Dazu gibt es als Eyecatcher noch Aimee Brooks und fertig ist die Idealbesetzung.
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