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Ring 2 - Ringu 2
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Ringu 2

Alternativtitel: The Ring 2

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Japan, 1998

Laufzeit: 95 min uncut

Regie: Hideo Nakata

Darsteller: Daisuke Ban, Kyôko Fukada, Kenjiro Ishimaru


 

Story

Die junge Mai sucht nach der Ursache, warum ihr Bruder Reiko plötzlich sterben musste. Mit Hilfe eines Fernsehredakteurs stösst sie auf die Legende von einem Video, dessen Konsum unweigerlich nach sieben Tagen zum Exitus durch Todesangst führt. Es stellt sich heraus, dass Reikos zehnjähriger Sohn das Video ebenfalls sah und nun ähnliche geistige Kräfte entwickelt wie das Mädchen auf dem Film. Mai nimmt sich des Jungen an und lässt sich schliesslich auf ein gewagtes Experiment im Krankenhaus ein, um den Fluch zu brechen.
 

Meinung

Hideo Nakata versteht etwas von guten und gruseligen Horrorfilmen. Denn hier hat er einen grandiosen zweiten Teil geschaffen, der nahtlos an den ersten Film anschließt und sich in Sachen Atmosphäre und Spannung nicht hinter "Ring" zu verstecken braucht. Die Geschichte wird sehr geschickt weiter gesponnen. Während Terror und Entsetzen hier teilweise noch krasser rüberkommen, trübt das etwas abstruse letzte Drittel das Gesamtbild ein wenig.
Schauspielerisch liegt der Streifen in etwa auf einem Level mit Ringu - wobei ein erfahrener Akteur wie Hiroyuki Sanada, der rollenbedingt zum Statisten degradiert ist, an vielen Ecken und Enden fehlt. Miki Nakatani macht ihre Sache sehr gut, aber einige andere Hauptrollen könnten für meinen Geschmack etwas überzeugender besetzt sein - Kenjiro Ishimarus Omuta ist da ein hübsches Beispiel dafür.

"Ring 2" ist eine grandiose Fortsetzung, die ebenso gut wie das Original ist, das zwar ein paar Längen und einige arg verwirrende Stellen hat, aber wieder durch höchste Spannung, toller Story und vielen Angstmomenten überzeugt.

Andere Kritik:
Entstanden noch im selben Jahr, in dem der Vorgänger an Japans Kinokassen alle Rekorde brach, versucht das Sequel im wesentlichen, mehr Licht in die Story vom Mädchen aus dem Brunnen zu bringen und ansonsten alle vom Vorgänger bekannten Höhepunkte in ähnlicher Form noch einmal der Reihe nach abzuhaken. Die Heldin ist diesmal eine Nebendarstellerin des Vorgängers, während die urspüngliche Hauptdarstellerin nach 40 teilnahmslosen Minuten den Abschied einreicht. Same procedure, less fun. Quelle: VW


 
   

Trailer