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Review - FilmkritikOriginaltitel: Rossa Venezia Alternativtitel: Herstellungsland/Herstellungsjahr: Deutschland, Italien, 2002 Laufzeit: 155 min Regie: Andreas Bethmann Darsteller: Marianna Bertucci, Michelle Bond, Yunaisa Frometa, Andreas Bethmann
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StoryRossa Venezia - Wenn auf der Erde kein Platz mehr ist wandern die Frauen in die Hölle.Nachdem Nathalie Baldassari ihren Ehemann auf grausame Art und Weise gekillt hat, weil dieser sie betrogen hat, muß sie für 10 Jahre hinter Gitter. Die Zustände im Gefängnis sind mehr als schlimm, was sich nicht sehr förderlich auf die Psyche von Nathalie auswirkt. Wegen guter Führung wird sie schließlich entlassen, was ein mächtig großer Fehler war. Nathalie zieht ihre blutige Spur nun durch ganz Venedig. Ihr letztes Opfer findet ihr Tagebuch und berichtet von den grauenvollsten Taten, die man sich überhaupt nur vorstellen kann... |
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MeinungErst mal zur Kritik. Die Fassung, die ich habe, ist die 155 Minuten uncut Fassung. Und leider muss man sagen, dass diese stellenweise zu lang war. Das liegt nicht daran, dass der Film an sich langweilig ist, sondern an einigen vielleicht etwas unnötigen oder zu langen Szenen. Das beste Beispiel ist die eine "F***szene" im Autopsiezimmer. Sie trägt absolut nichts zur Handlung bei und zieht den Film nur in die Länge. Manche Teile der Subplots oder die ein oder andere Mordsequenz sind auch nicht wirklich entscheidend für die Handlung. Auch die ein oder andere Frau ist nicht gerade eine Augenweide, vor allem die Mörderin (die allerdings als verbitterte Ehefrau glaubwürdig erscheint) nicht. Das viele Erotik/Sexszenen so ausgespielt werden, wäre auch nicht immer notwendig gewesen. Abgesehen davon ist der Film aber wirklich gut geworden. Anfangen tut das beim Score. Es gibt ja viele Independent und Amateur Horrorfilme (auch wenn "Rossa Venezia" in erster Linie Sexploitation ist). Und keiner oder zumindest keiner der mir spontan einfällt hatte einen wirklich sehr überzeugenden Score. Und hier kann "Rossa Venezia" schon punkten. Der Score ist sehr atmosphärisch und auch recht abwechslungsreich. Da er zudem ziemlich gut getimt eingesetzt wird und ordentlich komponiert ist, weiss der Film hier zu gefallen. Und an Effekten mangelt es dem Film auch nicht. Leider darf man hier keine Ittenbach-FX erwarten, viele Effekte sind halt nicht gerade überragend. Ideenreich sind manche schon. Fies ist z.B. eine Szene, in der einer Frau eine Bohrmaschine eingeführt wird. Dass diese läuft ist natürlich klar. Diese Szene verfehlt ihre Wirkung nicht. Ansonsten gibt es einen Bleistift ins Auge, einen unter Strom gesetzten Dildo, Erstechungen und viel anderes. Es ist sogar eine Hommage an "The Beyond" drin, als einem Säure über die Rübe gekippt wird (so deute ich das jetzt mal). Sicherlich ist nicht alles immer hart oder allzu blutig, allerdings würde das den Erotikteil versauen, wenn es zu unmenschlich oder splattrig zugehen würde. Das Gleichgewicht zwischen Härte und Sex stimmt . Die Darsteller tun ihre Sache recht gut, befriedigend oder zumindest ausreichend, auch wenn die deutsche Synchro eher billig ausgefallen und an manchen Stellen schon leicht belustigend ist. Die bekanntesten Gesichter sind natürlich Lina Romay und Jess Franco, die ein Cameo als Eltern haben. Gerade Jess Franco spielt in meinen Augen verdammt gut. Die Hauptrolle der Triebtäterin ist ebenfalls sehr gut besetzt. Auch Andreas Frau weiss zu überzeugen. So manch Dialoge sind hingegen wieder etwas komisch geraten. Damit meine ich nicht die Off Kommentare beim Tagebuch, die sind überzeugend geworden, aber so manch andere Sache, die dann etwas belustigend wirkt. Ein gutes Beispiel ist der Polizist, der am Ende anmerkt "So langsam verstehe ich was hier abläuft". Spontan fällt mir noch ein anscheinend bewusst eingebauter Gag ein, der wirklich ein Kracher ist. Nachdem die eine Putzfrau die Gehilfin von Dr. Bertucci durchlecken durfte und dann kotzen muss sagt sie "Was für eine dreckige Fotze". Vielleicht nicht jedermanns Sache, kam aber ziemlich lustig;) Fazit : Ins gesammt recht ordentlicher Sexploitationfilm, mit viel Sex, einigen manchmal recht harten (,teils aber auch etwas billig umgesetzten) Effekten. Leider ist der Film zu lang geraten und einige der Frauen nicht gerade allzu hübsch. Trotzdem empfehlenswert!!! Extras: Disc 3 Running time: approx 130 mins. Behind the scenes of Rossa Venezia Behind the scenes with Jess Franco Opening sequence without credits Deleted scenes Alternative opening and ending-sequence Original storyboard and notices Original script in german and English language Alternative filmsequence with Jens Hammer Trailer 2001 Trailer 2002 Trailer 2003 Picture Galerie with original set photos Interview with Jess Franco, Lina Romay and Katja Bienert Trailer filmographie of the director Disc 4 Original Soundtrack-CD 35 tracks "Rossa Venezia" 10 tracks "Porno A Venezia" Running time: approx. 70 mins. Bonus: original "Rossa Venezia T-Shirt" ROSSA VENEZIA - QUANDO SULLA TERRA NON C'É PIÙ SPAZIO LE DONNE VANNO ALL' INFERNO Dopo aver ucciso suo marito, Nathalie Baldassari viene condannata a 10 anni di prigione. Durante questo periodo di tortura in Nathalie si manifestano dei problemi mentali che la spingono a manifestare odio verso tutte le altre donne. Fuori dalla prigione iniziano una serie di brutali omicidi a Venezia. La sua ultima vittima trova il suo diario e rivela delle storie di torture sessuali. ROSSA VENEZIA - IF THERE IS NO MORE ROOM ON EARTH THE WOMEN WILL WALK IN HELL After killing his husband, Nathalie Baldassari stays for 10 years in prison. During this stay of torture, Nathalie gets mental-health problems and concentrated hate on every women. Out of prison a series of brutal killings starts in venezia. Her last victim finds her diary and tells us the story of sexual torture. |
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