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Run and Kill
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Wu shu

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Hongkong, 1993

Laufzeit: 87 min

Regie: Hin Sing Tang  

Darsteller: Simon Yam, Kent Cheng , Danny Lee   


 

Story

Nachdem er seine Frau mit einem fremden Mann im Bett entdeckte, lässt sich der zur Körperfülle neigende Herr Cheng in der nächstbesten Bar voll laufen und bietet trunken einem Triadengangster Geld, sein Weib zu töten. Als der am nächsten Tag tatsächlich zuschlägt und anschliessend auch noch Lohn dafür fordert, sucht der entsetzte Cheng Hilfe ausgerechnet bei konkurrierenden Gangstern und gerät vom Regen in die Traufe, als ihn ein rotsehender Mordsöldner für den Tod seines kleinen Bruders verantwortlich macht.
 

Meinung

Berüchtigter Hongkong-Sicko, der eigentlich aber gar nicht so schlimm ist wie es sein Ruf vermuten lässt. Dafür ist "Run and Kill" ein spannender und rasant inszenierter Action/Horror-Cocktail, der dann gegen Ende auch richtig fies wird.
Auch wenn das IIIer-Siegel in der Regel nicht gerade für Qualitätsware steht, so wächst in RUN AND KILL mit dem Wahn- sinn der Hauptdarsteller zumindest auch die Spannung des Zuschauers. Denn wie man oft genug demonstriert bekommt, ist in diesem Film alles möglich. Und wenn Simon Yam mit brennendem Feuerzeug vor Cheng’s benzingetränkter Tochter herumspielt, weiß man wirklich nicht, was als nächstes passieren wird...
Kritik:
Ohne Zweifel zählt die Moritat vom dicken Herrn Cheng und seiner untreuen Frau zu den krasseren Beispielen jener ohnehin nicht für Zauderlichkeiten berühmten Serie sogenannter Kategorie-III-Filme, mit denen das entfesselte Hongkongkino der vor-Anschlussära Abschied von der Kunstfreiheit nahm und Zensoren in aller Welt Schweissperlen auf die Stirn trieb. Images never seen before im denkwürdigsten Amoklauf der HK-Kinogeschichte, formal tadellos verpackt von Hartkeks Billy Tang. Zum Sehen und Staunen.


 
   

Trailer