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Last Horror Movie, The
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Last Horror Movie, The

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Grossbritannien, 2003

Laufzeit: Hauptfilm: 59:06 Min. (55:46 Min.o.A.)
Alternative Fassung: 65:44 Min. (62:24 Min.o.A.)

Regie: Julian Richards

Darsteller: Kevin Howarth, Mark Stevenson, Jim Bywater, Antonia Beamish


 

Story

Er dreht Hochzeitsvideos, kümmert sich rührend um die Kinder seiner Schwester, ist ein zuvorkommender Gastgeber - und perfektioniert als Serienkiller die Kunst des Mordens. Max Parry ist ein Maniac, der hautnah miterleben will, was in seinen Opfern vorgeht und seine blutigen Taten in einem Video-Tagebuch festhält. Indem er einen handelsüblichen Teenie-Slasher-Film aus der Videothek mit seinem eigens kreierten Homevideo austauscht, macht er die Zuschauer auf und vor der Leinwand zu Mitwissern seines blutigen Treibens. Dass dieser Chiller an Kult-Klassiker wie MAN BITES DOG erinnert, ist durchaus beabsichtigt. Aber anders als Remy Belvaux' sardonische Quasi-Dokumentation gibt sich THE LAST HORROR MOVIE weniger komödiantisch, fesselt authentischer und wirkt damit Angst erregender. Realistische Kulisse für den drastischen Abriss menschlicher Perversion bietet die Londoner Metropole und Heimatstadt des Filmemachers. Julian Richards' "British Psycho" trifft mit hohem Gore-Faktor einige Nerven empfindlich.
 

Meinung

 "The Last Horror Movie" ist nicht für jeden Filmfreund gedacht, sicherlich werden ihn einige genial, die anderen völliger Scheiss finden.
Doch der Film hat einiges zu bieten. Hier wird die Geschichte des Serienkillers Max erzählt,..aber das tolle ist,..Max erzählt sie selber und nimmt zu seinen Taten immer Stellung. Den ein Kameramann ist ständig an seiner Seite und filmt alles, wirklich alles.

Zudem lässt er den Zuschauer mit vielen Fragen und Anregungen zurück,..ja wir sollten uns doch wirklich fragen wiso wir solche Filme sehen wollen. Bin ich nun krank, weil ich mir das ansehe oder bin ich krank weil ich morde, das aber als gut empfinde?

Max nimmt sich Zeit sein Umfeld zu pflegen, seine Familie, seine Freunde, Kinder usw. Max kommt sehr sympatisch rüber, seine erzählweise ist ruhig und fliessend.

Auch der Schluss des Filmes wird den Zuschauer noch einmal so richtig am Kopf kratzen lassen.
Während und auch nach dem Film werden sich einige Zuschauer Gedanken machen müssen, was Max uns hier eigentlich mitteilen wollte.

Die DVD enthält zusätzlich eine überarbeitete längere Fassung.
Hauptfilm: 59:06 Min. (55:46 Min.o.A.)
Alternative Fassung: 65:44 Min. (62:24 Min.o.A.)


 
   

Trailer