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Sweet Home

Lord of the Undead
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Lord of the Undead

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Deutschland, 2004

Laufzeit: 89 min uncut

Regie: Timo Rose

Darsteller: Frank-Thomas Mende, Debbie Rochon, Ferris MC


 

Story

Das Jahr 0032 - Die dunklen Mächte um die schwarze Göttin Lilith (Debbie Rochon), der ersten Frau Adams, schicken ihre Dämonenkrieger (u.a. Ferris MC), um das Herz des gekreuzigten Jesus zu rauben. Sie erreichen ihr Ziel und versuchen, es dem totgeborenen Sohn Liliths einzupflanzen. Der Plan misslingt, denn Jesus Vater belegt im letzten Moment das Herz seines Sohnes mit einem Fluch: "Jesus muss ein neuer Name gegeben werden! Durch einen Menschen und ohne böse Absicht". So ist das Herz vorerst unbrauchbar für die Dämonen. Das Jahr 2003 - Der junger Schriftsteller Michael (André Reissig) arbeitet unter grossem Druck an einem neuen Manuskript, einer Story über Religionen und untergegangene Aspekte der christlichen Geschichte. In den herkömmlichen Informationsquellen jedoch fehlen etliche Jahre der Jugend Jesu und auch sein wirklicher Name. Die Bibel scheint unvollständig zu sein. Fataler Weise entschliesst sich der junge Autor, Jesus einen neuen Namen zu geben, um die Lücken mit eigenem Gedankengut zu füllen. Das ist der Moment, auf den die dunklen Mächte nur gewartet haben. Unter der Führung ihres Meisters (Frank-Thomas Mende) werden grauenvolle Kreaturen erweckt, um den letzen Kampf anzutreten. Doch ein Krieger der Seite des Lichts, der "Beschützer" (Matthias Klaussner) wird in einem menschlichen Körper wiedergeboren. Er nimmt den Kampf gegen das Böse auf.
 

Meinung

 Etwas schwer verständlich fügt das Drehbuch allerlei Szenen aneinander, die verschiedenste Charaktere zeigen, ohne dass man immer sofort erkennt, um wen es sich handeln soll.
Aufgemalte Muster auf der Haut hin oder her, auffällig ist das offensichtlich etwas höhere Budget, das Timo Rose zur Verfügung stand, da muss nicht mehr das meiste improvisiert werden, sondern Ausstattung und SFX befinden sich bereits auf Independent-Niveau. Dies gilt nicht für die typischen Splattereffekte, da gibt es nur wenig wirklich sehenswertes, denn einige sind unverhältnismässig plump, wieder andere verschweigt die Kamera. Die ist, genau wie der Schnitt, theoretisch semiprofessionell, schade ist nur, dass die Unentschlossenheit auch dort zu mehr Verwirrung beiträgt, als nötig wäre. Stringente Handlung kann man nicht erwarten, dafür gibt es durchaus gelungene Auseinandersetzungen, ebenso auch arg peinliche, vor allem das oftmals pathetische Gezeter darüber, wie böse und gefährlich sie denn nun alle sind.
Natürlich ist auch hier alles so, wie man es von einem Amateur-Trash-Streifen erwarten darf. Geld und meist auch Talent ist hier wirklich so gut wie keines vorhanden und das merkt man auch.

Die endlos aufgeblähten Dialoge überschatten den ganzen Film, tatsächlich Grossartiges, was sich ständig ankündigt, passiert eigentlich nicht. Und ein Finälchen, das so gnadenlos die Kettenszenerie von Hellraiser klaut ist ein bisschen wenig nach 2000 Jahren Vorbereitung. Statt dessen zerläppern die durchwachsenen Darsteller alles zu einem Haufen Nebenkriegsschauplätzen, ohne dass die grosse Schlacht jemals geschlagen wird

Die Effekte, die viel zu selten kamen, waren auch dementsprechend schlecht. Vielleicht hätte man mal wieder einen Herrn Ittenbach um Hilfe bitten sollen!!
Den Film hätten zwar auch bessere Effekte nicht genutzt.

Eigentlich verpasst man nichts, wenn man den Film nicht gesehen hat


 
   

Trailer