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Sweet Home

Satanic - Ausgeburt des Wahnsinns
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Sonny Boy

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: USA, 1990

Laufzeit: 93 min

Regie: Robert Martin Carroll

Darsteller: Paul L. Smith, David Carradine, Brad Dourif


 

Story

Eine Geschichte zwischen Frankensteins Monster und Kapar Hauser: Die Waise Sonny wird von dem skrupellosen Berufsverbrecher Slue und dem Transvestiten Pearl (David Carradine - Kung Fu) aufgenommen und zu einem Mordinstrument erzogen. Obwohl von Natur aus ein sanftmütiger Mensch, mordet und brandschatzt Sonny, bis er die junge Arzttochter Rose kennenlernt und sich dadurch gegen seine "Schöpfer" stellt.
 

Meinung

Merkwürdiger Backwood-Schinken aus der Assonitis-Schmiede, dessen größtes Highlight wohl David Carradine als Transvestiten-Mutter ist. Von der Idee her ist "Satanic - Ausgeburt des Wahnsinns" eigentlich ganz witzig, doch in der Umsetzung leider weder Fisch noch Fleisch. Für einen Horror/Thriller ist der Streifen nämlich nicht spannend genug, passagenweise gar einfach zu lahm, während der Humor, welcher größtenteils von den skurillen Charakteren ausgeht, schon nach einer halben Stunde Abnutzungserscheinungen aufweist. Gegen Ende entwickelt sich dann auch noch eine zarte Romanze zwischen dem Protagonisten (einem Jungen, der von seiner schwul-kriminellen Ersatzfamilie zur mordenden Bestie erzogen wurde) und einem Mädchen, die man aber aufgrund der vorangegangenen Ereignisse nicht unbedingt ernstnehmen kann. Fazit: originell, aber nicht eben fesselnd.
Eigentlich wurde der Film ungekürzt angekündigt, entspricht aber 1 zu 1 der gekürzten VPS-Videofassung. Das (Voll)bild könnte auch besser sein und Extras, außer den beiden Biographien von D. Carradine und B. Dourif, sucht man vergebens.


 
   

Trailer