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I Spit on Your Grave 2

Sweet Home

Waxwork
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Waxwork

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: USA, 1988

Laufzeit: 93 min uncut

Regie:  Anthony Hickox

Darsteller: Zach Galligan, Deborah Foreman, Michelle JohnsonDana Ashbrook


 

Story

Der geheimnisvolle Mr. Lincoln (David Warner) eröffnet in einer Kleinstadt ein Wachsfigurenkabinett, daß zahlreiche Gruselszenen zeigt. Er lädt einige Teenager aus der Stadt ein, die dann vor Ort in die dargestellten Szenen hineingesaugt werden, um dort ihr Leben zu lassen. Dadurch sollen die Monstren und Dämonen zum Wechsel in unsere Welt befähigt werden, um das Böse siegen zu lassen. Zwei der Teenager schaffen jedoch den Weg zurück und mittels der Hinweise des im Rollstuhl sitzenden Sir Wilfred (Patrick Macnee) bieten sie Lincoln Paroli.
 

Meinung

Ein kleiner, heimlicher Klassiker, der da aus dem Verborgenen winkt. Gleichzeitig Gore-Fest, Parodie und künstlerische Verbeugung vor Horrorklassikern, hat der Magier des Gut-und-Günstig-Horrors Anthony Hickox hier ein Gebräu angesetzt, daß jedem Horrorfilmfan Spaß machen sollte.

Es geht um ein Wachsfigurenkabinett, in dem diverse Schüler verschwinden, indem sie in die ausgestellten Szenen der Horror-Weltgeschichte regelrecht eintauchen und dort dann im Verlauf dran glauben müssen. Mittels dieser Opfer plant der Besitzer des Kabinetts die legendären Figuren wieder zum Leben zu erwecken, um dem Bösen auf Erden Tor und Tür zu öffnen. Das gelingt ihm letztlich zwar, doch ein Lynchmob liefert sich am Ende mit den Monstern eine finale Schlacht, um das Schlimmste zu verhindern.
Schon die Besetzung ist dazu angetan, Filmfreaks aus den Sesseln springen zu lassen. David Warner macht das, was er am besten kann, er spielt die sinistre Type, die so düster ist, wie sie dreinschaut. Dem gegenüber steht (bzw. sitzt) John-Steed-Altmeister Patrick Macnee als geheimnisvoller Professor im Rollstuhl. Die Kids geben durchweg gute Leistungen, hat doch jeder in seinem eigenen Set-Piece (Dracula, Werwolf, Mumie etc.) ausreichend Gelegenheit dazu. Die Spezialeffekte sind zwar eher minderwertig, doch dafür ist der Gore-Gehalt recht hoch, vor allem bei dem Vampir-Massaker, bei der die blutigste Szene vor Braindead konstruiert wurde. Vor allem aber werden die Schwächen von dem durchgängig gehaltenen Tempo des Films gemindert und nicht zuletzt von dem Spaß, den alle Beteiligten sichtlich hatten. Zum Schluß gibts dann noch den Hammer-Film-typischen Sturm auf die Festung des Bösen und der ganze Mummenschanz geht klassisch in Flammen auf.


Zu empfehlen ist die DVD von Dragon Film Entertainment mit gutem Bild und Ton


 
   

Trailer