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Sweet Home

A Crack in the Floor 

Review - Filmkritik

Originaltitel: A Crack in the Floor

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: USA, 2000

Laufzeit: ca. 86min

Regie: Sean Stanek, Corby Timbrook

Darsteller: Gary Busey, Mario López, Bo Hopkins

 

Story

Seit er als kleiner Junge vor 33 Jahren mit ansehen musste, wie böse Wichte seine Mutter erst schändeten und dann schlachteten, hat Hinterwäldler Jeremiah Hill jeden Kontakt zur Aussenwelt peinlichst vermieden. Nun rollen fünf Freunde aus dem fernen L.A. heran, ihre Sommerferien ausgerechnet in seiner kleinen, angeblich leer stehenden Waldhütte zu verbringen. Allerhand Warnungen in den Wind schlagen, machen es die jungen Leute vor Ort bequem, bis Hill zur Mistgabel greift und seinen Stall ausmistet.
 

Meinung

 Der Film startet ziemlich viel versprechend, doch nach kurzen Minuten sackt der Film massiv ab.
Die Handlung plätschert komplett mit allen Klischees vor sich hin und kann eigentlich nur durch einen recht atmosphärischen Drehort glänzen
die Dialoge die in den ersten 30-40 Minuten folgen echt absolut schwachsinnig sind, aber irgendwie unfreiwillig unterhalten.

Ist diese Zeit überstanden, geht es die letzten 25 Minuten des Films ziemlich heftig zur Sache. Neben bekannten Mordgeräten, wie diversen Gartengeräten kommt auch mindestens eine absolut neue Tötungsmethode vor. Ich werde es nicht verraten. Jedoch wird nicht voll draufgehalten. Eigentlich Schade.

Die eigentlichen Slasher-Elemente wirken gehetzt und gedrängt, da sie nahezu komplett in die letzten zehn Minuten des Films verpackt wurden - was hier als "Showdown" durchgeht, würde in nahezu jedem anderen Slasherfilm einen kompletten Film ausmachen - Folge: da die hektische Schlussphase es kaum erlaubt, für die eigentlichen Mord- und Meuchelszenen ein halbwegs spannendes Setup zu kreieren, gerät der Film letztendlich zu einer wahllosen Schlächterei, der auch nicht zuträglich ist, dass uns die Kids bis dahin nicht wirklich ans Herz gewachsen sind (ich gönne der ganzen Bande durchaus den Abgang)

Die Spannung in diesen letzten 25 Minuten ist um einiges besser und der Bodycount steigt munter an um sich im Final Showdown selbst zu übertreffen.
Was übrig bleibt ist ein anfangs lahmer Slasher, der sich zum Ende hin aber DEUTLICH steigert in jeder Hinsicht.
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Der Mad-Slasher-Horror der frühen 80er funktioniert also doch noch ohne Selbstironie. Als hätte es Revolutionen wie "Scream" und "Scary Movie" nie gegeben, schickt Regisseur Sean Stanek ("Lost") eine Mischung aus (noch) unbekannten jungen Fernsehgesichtern und erfahrenen Have-Beens wie Gary Busey und dem unsagbar fett gewordenen Bo Hopkins in einen munteren Killreigen nach bestem "Freitag der 13."/"Mutilator"-Prinzip. Vorhersehbar, aber für Horrorfans durchaus unterhaltsam.


 
   

Trailer