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Neuste Filmkritik

I Spit on Your Grave 2

Sweet Home

Ab in die Ewigkeit  

Review - Filmkritik

Originaltitel: Happy Birthday to Me

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr:
Kanada, 1981

Laufzeit: ca. 106 min

Regie: J. Lee Thompson

Darsteller: Melissa Sue Anderson, Glenn Ford, Lawrence Dane


 

Story

Die beliebte Highschool-Studentin Virgina Wainwright (Melissa Sue Anderson) überlebt einen unerklärlichen Unfall, leidet aber fortan unter Gedächtnislücken und traumatischen Blackouts. Als sie versucht, ihr normales Leben wieder aufzunehmen, werden ihre Freunde nacheinander auf brutalste Weise ermordet. Wird Virginia das nächste Opfer - oder ist sie am Ende selbst die Mörderin? Die schreckliche Wahrheit kommt an den Tag
 

Meinung

 Die Story ist  recht innovativ und einfallsreich ausgefallen. Man hat sich eine clevere, wendungsreiche Geschichte ausgedacht, die zum Ende hin sogar mit einer gekonnten Überraschung aufwarten kann. Falsche Spuren wurden passend gelegt und auch sonst kann man mit der einen oder anderen Überraschung rechnen.
Spannung ist vor allem deswegen gegeben, weil man wirklich bis zum Schluss nicht weiss, wer der Killer eigentlich ist. Und das obwohl man sich immer wieder mal ganz sicher ist aber dann halt doch eines Besseren belehrt wird.
Und auch die Morde sind recht heftig geraten und völlig anders als sonst. Ein schnödes Messer wird hier zwar auch benutzt aber nur selten. Eher sind es abstrakte Dinge wie z. Bsp. das Gewicht eines Gewichthebers oder die Speichen eines Motorrades, die hier als Mordwaffe missbraucht werden. Gut inszeniert und auch nicht gerade zimperlich, dürften Slasher-Fans auch mit diesen Szenen zufrieden sein.
Leider gibt es aber doch einen mächtigen Kritikpunkt zu bemängeln, der leider den ganzen Streifen herunterzieht: Die Längen, von denen es hier leider viel zu viele gibt. Schon am Anfang möchte der Streifen nicht so recht in Schwung kommen und zieht sich erst einmal so mächtig wie ein ausgelutschter Kaugummi dahin. Das gibt sich dann zwar nach einiger Zeit, doch auch zwischendurch verfällt der Streifen immer wieder mal in ein paar Szenen, die wesentlich kompakter hätten ausfallen können. Es ist genug Stoff da, um einen Film mit einer normalen Länge von 80-90 Minuten interessant zu füllen.
Schauspielerisch ist dafür alles auf gutem Genre-Niveau. Hauptdarstellerin Melissa Sue Anderson legt eine recht glaubwürdige Performance ab und auch alle anderen Darsteller darf man als O.k. betrachten.
"Ab in die Ewigkeit" sei jedem Fan typischer 70er/80erJahre-Slasher wärmstens empfohlen !


 
   

Trailer