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When Alice broke the Mirror
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Quando Alice ruppe lo specchio

Alternativtitel: Touch of death

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Italien, 1988

Uncut Spielzeit:  81min

Regie: Lucio Fulci

Darsteller: Sasha Darwin, Brett Halsey, Ria De Simone, Al Cliver, Ulla Kerowa, Marco Di Stefans


 

Story

Lester Parsons wirkt auf den ersten Blick, als sei er ein normaler Single, ein blutiges Steak essend vor dem Fernseher sitzend und Pornos gucken. Als wir ihm aber ins Nebenzimmer folgen, sehen wir, daß er das Steak nicht beim Schlachter gekauft hat. Er holt seine Kettensäge heraus und zerlegt die Frau  mit dem steakgroßen Loch im Oberschenkel. Dann schmeißt er die kleingesägten Teile in einen Fleischwolf und macht für die Schweine Hackfleisch. Lester Parsons ist ein Mann, der eine Leidenschaft hat, er wettet und spielt gerne und das kostet viel Geld und außerdem hat er noch hohe Spielschulden abzutragen. Um sich dieses Hobbies zu finanzieren, angelt er sich mittels Videokontaktanzeigen alte Ladies, erschleicht sich erst deren Gunst, dann ihr Geld und ermordet sie dann bestialisch. Alle seine „Liebeleien“ haben irgendwie einen kleinen Hackenschuß, eine Dame hat neben ihrem Vollbart noch nymphomanische Ambitionen, die andere läßt sich gerne auspeitschen, während sie Opernarien trällert. Als er wieder einmal eine Leiche entsorgt, wird er von einem Penner beobachtet. Damit dieser nicht zur Polizei geht, fährt er ein paarmal mit seinem Auto über ihn hinweg. Trotzdem bekommt bald die Polizei Wind von ihm und dann gibt es auch noch plötzlich einen Nachahmer, der auf die gleiche Weise mordet wie Lester. Lester sieht sich langsam in Bedrängnis und das schadet seinem Verhalten ganz und gar...
 

Meinung

Nach mehr als zehn Jahren erfährt „WHEN ALICE BROKE THE MIRROR“ in Deutschland seine Erstveröffentlichung. Die Firma Astro hat den Film synchronisieren lassen und ihn dann dem Publikum zugänglich gemacht. Für mich ist der „WHEN ALICE...“ einer der besten Fulci-Filme, die sich nicht mit Zombies befassen. Es gibt wirklich eklige Splattereffekte, so wird z.B. eine Frau mit der Kettensäge in ihre Bestandteile gelegt, eine landet im Backofen, der überfahrene Penner ist auch ganz schön eklig, aber noch viel ekliger sind die Frauen, mit denen Lester sich abgibt. Die bärtige Nymphomane verursacht tatsächlich viel mehr Magenumdrehen, als jeder Splattereffekt und wenn Lester die Frau mit dem Herpes an den Lippen küssen muß, kann man seinen angewiderten Gesichtsausdruck nur allzugut verstehen.


 
   

Trailer